Freitag, 30. Juli 2010

Bewegungsstudien

Whippets in "slow motion" - was Schöneres gibt es für mich eigentlich nicht.
Nun habe ich es endlich mal geschafft, so einen Videoabschnitt zu bearbeiten.
Leider verstehe ich vom Filmen und Bearbeiten mal rein gar nichts, so dass die Qualität eher unterirdisch ist.
Aber Spikey und Finwe sind doch noch zu erkennen. Mal sehen, ob da in der nächsten Zeit noch was geht.


Mittwoch, 28. Juli 2010

Das "Trio Infernale"

...konnte heute wieder zusammen in Venlo trainieren. Snoopy, Finwe und Spikey trafen sich dort zum entspannten Flitzen. Die Bilder müsst ihr euch leider denken, weil ich Trottel meine sorgfältig gepackte Kameratasche zu Hause stehen ließ. Das Alter eben!
Dabei wollte ich heute sogar ausnahmsweise mal filmen.
Hätte sich echt gelohnt. Die Drei servierten uns nämlich zwei feine Läufe, mit allem, was man sich in einem Training nur wünschen kann. Gute Starts (sogar bei unserer Racing-Kuh - geht doch!), Überholmanöver, spannende Kopf-an-Kopf-Rennen. Letzteres sicher der Tatsache geschuldet, dass Snoopy noch nicht wieder bei  seiner eigentlichen Form angekommen ist, da unsere Jungs ihn ansonsten nur von hinten gesehen hätten.
Aber schön war es anzusehen vor allem, weil alle, trotzdem es streckenweise eng war, sauber liefen.
Das habt ihr fein gemacht!

Sonntag, 18. Juli 2010

Auf der Jagd nach dem "Goldenen Hasen"...

...wies uns das Navi heute den Weg nach Beringen. Finwe & Spikey traten heute das erste Mal gemeinsam in einem Rennen in der mit 27 Rüden stramm besetzten Grundklasse an. Als wir die Teilnehmerzahl dem Programmheft entnahmen, war uns eigentlich klar, dass das ein sehr schweres Rennen werden würde. Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt und die Anzahl der Hunde sagt ja erstmal nichts über deren Schnelligkeit aus.
Finwe startete unter schwarz als erster von unseren Beiden im Vorlauf aus Box 6 (wie sollte es anders sein; deshalb spielen wir ja auch schon lange kein Lotto mehr).
Ist dritter nach dem Start, hält den Platz bis ins Ziel und qualifiziert sich mit einer Zeit von 23,09 noch gerade direkt für das Halbfinale. Zwischen seiner und der Zeit des Siegers dieses Laufes (Chato River/22,22) lagen allerdings schon Welten.























Was Finwe gelang, sollte für Spikey erst recht kein Problem sein - haste gedacht. Heute haben wir gelernt, dass nicht immer der Schnellere weiter kommt. Auch mal ne Erfahrung.

Spikey startet unter weiß aus Box 6 (ich sag da nix mehr zu...), die für ihn sowieso schon eine Herausforderung ist. Verschnarcht mal wieder seinen Start komplett, stoppt auch noch in der ersten Kurve aus uns nicht nachvollziehbaren Gründen (vielleicht hat er ja erst in diesem Moment realisiert, dass wir ausnahmsweise mal nicht in Venlo sind *lol*),  was dann natürlich so aussah:















Dass er sich in so einer Situation nie aufgibt, zeichnet unsere kleine Pupsnase aus.
Also Turbo einschalten, Aufholjagd starten.















Wenn man dann mit Voll-Speed in die Kurve geht, treibt´s sogar unseren Innenläufer mal nach außen. Sorry Gizmo - war bestimmt keine Absicht!


























Spikey kann sich zwar noch an Gizmo vorbei schieben, aber mehr geht nicht. Vierter Platz - heißt Hoffnungslauf. Na gut, dachten wir, einen Lauf braucht der kleine Mann ja immer zum wach werden und der Hoffnungslauf heißt Hoffnungslauf, weil man hoffen kann, dass es läuft, weil man hoffen kann, dass es mal ne schöne Innenbox für unseren Innenläufer gibt. Es wird Box 5. Na ist ja schon mal was!
Spikey´s Start: Schlecht.
Wieder Letzter, Turbo, Aufholjagd, ihr kennt das schon. Kommt noch gut an Ochigea´s Harada heran...






















...aber eben nicht gut genug. Aus die Maus mit einer Zeit von 22,83. So zieht Finwe mit einer 23,09 relativ chancenlos ins Halbfinale und Spikey  muss leider zugucken.
Da ich heute tatsächlich mal alle Zeiten in unserer Klasse mitgeschrieben hatte, war eigentlich klar, dass das der letzte Lauf von Finwe werden würde. Die Jungs starten und ich suche Finwe durch den Sucher meiner Kamera natürlich hinten. Da ist er nicht. Ich guck zur Box. Da ist er auch nicht (mehr).
Da läuft der Lümmel doch ganz vorne? Was´n hier los, denke ich mir. Und der Kerl hält seinen Platz bis in die letzte Kurve.

















Hier geht ihm dann etwas die Puste aus und Bracciano und Ochigea´s Icekiss nehmen Finwe in die Mitte.Als es zur Berührung kommt, zieht sich Finwe zurück (und meine Kamera ebenfalls, deshalb gibt´s von diesem Abschnitt keine Bilder - das musste ich mir mit eigenen Augen ansehen). Konfrontation, nein danke. Einmal mehr dachten wir an dieser Stelle an Spikey, der sich never ever in dieser Situation die Butter vom Brot hätte nehmen lassen.
Aber so ist er, unser Finni und daran wird sich auch nichts ändern. Er wird Dritter und zieht somit nicht ins Finale ein.
Finwe hat hier heute für seine Verhältnisse eine super Leistung abgeliefert und wir sind sehr Stolz auf ihn.
Das gilt natürlich ebenso für unsere "Racing-Kuh", der einfach ein bisschen Pech hatte und mit dem wir irgendwie noch das Starten üben müssen - keine Ahnung wie. Vielleicht bringt es auch die Zeit. Ist ja noch ein junger Hüpfer unsere Süßnase.

Da ich an solchen Tagen immer auf der Suche nach meinen Nerven bin (Hey, wo sind sie hin, da waren doch ursprünglich mal welche?), landeten heute mal wieder 90% der Fotos unserer Hunde im Müllkorb. Alle verwackelt.
Wie schön, dass man relativ entspannt den Lauf anderer Hunde fotografieren kann und dann sicher ist, dass die Kamera nicht kaputt war.

Javeed al Din:

Spikey, guck genau hin. So macht man das. Nicht mit dem Popöchen am Törchen stehen sondern mit dem Näschen am Gitterchen, alles klar?


















































Auch wenn der Tag insgesamt nicht ganz so ausgegangen ist, wie wir uns das gewünscht haben, war es dank der lieben Menschen, des tollen Wetters und der fabelhaften Organisation und des Ablaufs ein rundum schöner Tag. Beringen, wir sehen uns wieder! (Das ist eine Drohung und ein Versprechen zugleich)

Donnerstag, 15. Juli 2010

Nach dem Regen...

...dankt Finwe dem Wettergott aufrichtig für die Abkühlung.


















Spikey ist das egal, Hauptsache er kann wieder seinen Bim-Bam-Elefanten bespielen.













Spät am Abend gehen wir noch eine Runde bei sehr, sehr annehmbaren Temperaturen in unserem sehr, sehr ländlichen "Auslaufgebiet". Dort, wo sich Hase,Rehe, Fasane und seit neuestem auch Gänse "Gute Nacht" sagen...













Dort, wo man Misthaufen beim Qualmen zusehen kann...













Dort, wo Whippies weit scannen können, ob es nicht irgendwo einen Grund zum Losflitzen geben könnte...














Aber auch dort, wo man ab un zu mit einem atemberaubenden Sonnenuntergang für alles, was nicht so optimal ist, entschädigt wird:

















Finwe&Spikey hatten trotz kurzfristig gestrichenem Freilauf (die Teilnahme an der Hasenparty mussten wir ihnen verwehren) den ersten "hechelfreien" Spaziergang seit vielen Tagen und schlummerten bis zum nächsten Morgen friedlich in den Federn.













Und wenn sich nichts ändert, bleibt alles wie es ist *lol*.