Montag, 20. September 2010

Beringen

Tja, was soll ich sagen. Beringen ist und bleibt für uns ein schweres Pflaster. Für unsere Hunde einfach eine Nummer zu groß. Wir werden noch einen dritten und letzten Versuch starten und uns dann freundlich aber bestimmt von dieser eigentlich sehr schönen Rennbahn verabschieden.
Finwe, der in Beringen sowieso keine Sonne sieht, selbst, wenn alles gut läuft, trieb ein bodycheck in der ersten Kurve raus. Für unser Sensibelchen das Aus des Vorlaufs und er lief mit Abstand als letzter durchs Ziel. Im Hoffnungs(los)lauf behauptete er sich trotz Berührungen ganz gut, kämpfte sich noch auf einen dritten Platz vor, was aber für eine Halbfinal-Teilnahme nicht reichte.
Die kleine Racing-Kuh startete im Vorlauf gar nicht mal so schlecht und konnte sich mit einem zweiten Platz direkt für das Halbfinale qualifizieren. Dort musste aber auch er sich mit einem dritten Platz vom Finale verabschieden.
Ihr habt super gekämpft, ihr Beiden, und seid vor allem gesund wieder runter gekommen - das ist sowieso die Hauptsache.
















Finwe startet regelmäßig so klasse aus der Box - davon könnte Spikey was gebrauchen.

















  
family:
Gut, dass wenigstens noch zweit weitere GbG´s in Beringen waren, um die "Familienehre" zu retten.
Jo und Hazel frästen sich auch nicht ohne Schwierigkeiten durch die Läufe, aber natürlich erfolgreicher.
Wir gratulieren euch sehr herzlich!

 Hazel:
 































Jo:
























friends:

Tornado:

















Silas:
































Die Könige der Rennbahn:












Sonntag, 12. September 2010

Alles Lüge!

Von wegen Whippets sind Sichtjäger...zu sehen gab´s da nix.
Die Gegend ist im Moment sehr Mäuse verseucht und wenn wir sie beim Spaziergang ableinen kommen wir nur seeeeehr langsam vorwärts. Einen Vorteil hat das Ganze: Da die beiden nur noch mit Nasenarbeit beschäftigt sind, sehen sie die vielen Häschen und Rehe nicht mehr.
Fest zu halten bleibt allerdings auch, dass in Finwe ganz heimlich ein Schwein eingekreuzt wurde. Man beachte die gelegentlichen Grunzgeräusche!!!

Samstag, 11. September 2010

Kein ganz normaler Trainingstag

Und das aus mehreren Gründen...
Zunächst haben wir uns riesig gefreut Andrea und Ralf mit Gini und Shania nach viel zu langer Pause wiederzusehen und mit Ihnen einen sonnigen Tag in Venlo zu verbringen. Alle vier waren - wie immer in freudiger Erwartung - kaum zu bremsen. Zunächst begleiteten Finwe und Spikey einen Lizenzlauf. Beide kamen gut aus der Box. Spikey nutze die erst beste Gelegenheit und zog vorbei. Den Vorsprung, den er erlief gab er nicht mehr her.
















Und lief mit einer 23,17 ins Ziel. Wow! Da ich jetzt einfach mal davon ausgehe, dass die Zeitmessung nicht immer nur bei unseren Hunden kaputt ist, waren wir doch schwer beeindruckt. Der kleine Kerl ist echt gut in Form derzeit.




























Im Sandfang dann wieder ein bisschen übermotiviert bis kopflos:


















Ja ne, is klar, aber ins Auto müssen wir dich immer noch reintragen. Da kannst du überhaupt gar nicht springen.











































Whippet-Tanz-Tee:













Uuuups - what happened????














Lady Shania:

















Mein Häschen!














Nach erfoglreicher Trennung:













Lady Gini:














The friends:
Ich kenne keinen anderen Hund, der so schöne Grimassen beim Rennen macht, wie er!














Tornado:
















Tztztztztzzzzzzz....



















Baby-Racing. Hübsche Lady nebenbei bemerkt, wie ich finde.



























Feines Picture:

























Zweiter Durchgang:

Alle vier sortieren sich ganz ordentlich in ihren Startbahnen:














Gut für Spikey - viel Platz zum überholen*lol*.





















Und beendet diesen Lauf mit einer 23,09. Watt is´n hier los? Tja, da sieht man mal, was so geht, wenn für ihn alles glatt läuft. Gut gestartet, kaum Körperkontakt, super durchziehen können. Aber wann läuft das in einem Rennen schon mal so glatt? Egal - wir wissen auf jeden Fall, dass du ganz schön schnell laufen kannst. Hast du echt prima gemacht. Und vielleicht kommt auch mal ein Renntag, an dem alles glatt läuft. Wunder soll es ja manchmal geben...

Lady Shania - schreit sich mal wieder die Seele aus dem Leib, so dass der ein oder andere schon dachte, sie hätte sich verletzt. Neeee - alles ok, das muss so sein*lol*.

















Lady Gini - diesmal richtig gut gestartet - geht sie gerade auf den ersten Metern ab wie Zäpfchen.




















A propos Wunder:
Gewundert haben wir uns dann, als wir zu unseren Auto´s kamen. Also zumindest wir und Wilfried und Helga.
Scheibe eingeschlagen und Auto leer geräumt. Und das, während die Hunde im Auto saßen.
Da alle - Gott sei Dank - unversehrt geblieben und auch nicht ausgebüchst waren, viel schon mal der erste Stein vom Herzen, bis mir einfiel, dass ich heute ausnahmsweise meine gesamten Habseligkeiten im Auto gelassen hatte. Alles w e g. Kohle, Ausweise, Karten, Handy. Wenn schon denn schon.

So endete dieser Tag sowohl bei der niederländischen als auch der deutschen Polizei.
Liebe Einbrecher, da ihr ja bestens mit meinen Visitenkarten und sonstigem Gedöns ausgestattet seid, möchte ich mich auf diesem Wege recht herzlich für den Übergriff in mein Privatleben bedanken. Falls ihr das in eurer Kindheit nicht gelernt habt: Mein Auto ist deshalb abgeschlossen, weil das was drin ist, eben nicht euch gehört, sondern mir. Und auch wir müssen für das, was uns gehört, arbeiten.
Ich mache schöne Fotos und hätte gerne eins von euch. Das mache ich sogar kostenlos.
Ich hoffe sehr, dass ihr irgendwann mal am eigenen Leib erfahrt, wie blöd sich sowas anfühlt.

Bedanken möchte ich mich ganz herzlich bei allen, die mit uns gewartet haben, uns mit den Telefonnummern für Sperren etc. versorgt haben und vor allem Andrea und Ralf, die unsere Wauzi´s und mich nach Hause kutschierten, da wir alle in dem Scherbenhaufen gar nicht mehr hätten sitzen können (Staubsauger war gerade nicht griffbereit). Schön, dass es euch alle gibt, sonst würde man an den Menschen bar jeden Unrechtsbewusstseins echt verzweifeln.